Destiny 2: Diese 3 Verbesserungen wünschen sich Spieler für Armor 2.0

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Mit Shadowkeep erhielt Destiny 2 ein neues Rüstungssystem – das sogenannte Armor 2.0. Doch für viele wirkt der neue Rüstungsstandard nicht konsequent zu Ende gedacht. Wir zeigen, wo noch Schwächen sind und wo sich Spieler dringend Verbesserungen wünschen.

Was hat es mit Armor 2.0 auf sich? Armor 2.0 ist das aktuelle Rüstungssystem von Destiny 2, das mit der Shadowkeep-Erweiterung im Herbst 2019 Einzug im Spiel hielt.

Damit wurde das ursprüngliche System kräftig überholt. Spieler sollten ihre Hüter damit endlich so individualisieren können, dass sie keine Kompromisse mehr zwischen gutem Aussehen und Funktionalität eingehen müssen. So können beispielsweise Rüstungen mit starken Stats aber schlechter Optik doch noch ein cooles Aussehen spendiert bekommen.

Mehr zu Armor 2.0 erfahrt ihr hier: Das neue Armor 2.0 revolutioniert Destiny 2

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Was ist das Problem mit Armor 2.0? Nicht alle sind mit dem neuen Standard zufrieden. Denn neue Freiheiten waren zwar durchaus da, jedoch nicht in dem Ausmaß, wie es sich viele erhofft hatten.

In den Augen vielen Hüter war Armor 2.0 deshalb definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, doch das System gilt an einigen Stellen als nicht konsequent zu Ende gedacht oder als nicht ausgereift. Es gibt einige nervige Schwächen.

Diese 3 Dinge würden Armor 2.0 verbessern

Bereits kurze Zeit nach dem Start dieses neuen Systems kursieren deshalb schon konkrete Vorschläge, die genau an den Stellen, wo das System noch Schwächen aufweist, ansetzten. Alleine schon drei davon könnten die nervigsten Probleme von Armor 2.0 beseitigen und es zu dem machen, was sich viele von Anfang an gewünscht oder darunter vorgestellt hatten.

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Diese Änderungen würden Spieler gerne bei Armor 2.0 sehen:

Universelle Ornamente von allen Rüstungsteilen

Der Wunsch nach einem uneingeschränkten Ornament-System dürfte für viele Hüter im Hinblick auf Armor 2.0 mit am wichtigsten sein.

Durch sogenannte universelle Ornamente lässt sich nämlich im Rahmen von Armor 2.0 das Aussehen legendärer Rüstungsteile verändern und nach dem eigenen Geschmack anpassen. Doch hier bietet Armor 2.0 für viele längst nicht die angepriesenen Freiheiten, die viele erwartet haben.

Als Ornamente für reguläre Rüstungen dienen nämlich größtenteils nur Everversum-Sets. Schmelztiegel-, Vorhut- oder unter anderem auch die Eisenbanner-Rüstung haben zudem noch eigene Ornamente. Und damit fällt die Auswahl in den Augen vieler dann doch ziemlich beschränkt aus.

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Hat man sich diese Everversum-Rüstungen oder Ornamente schon mal erspielt oder diese erworben, so kann man deren Aussehen auf alle Rüstungsteile mit Armor 2.0 über den entsprechenden Ornament-Slot übertragen. Exotics sind davon jedoch ausgenommen, sie sind an ihr einzigartiges Aussehen gebunden.

Doch reguläre Rüstungsteile lassen sich nicht als Ornament bei anderen Rüstungen verwenden. Auch sind beispielsweise die Trials-Sets oder die Rüstungen aus den Fraktions-Rallies nicht als Ornament verfügbar.

Kurzum: nicht jedes bereits gefundene Rüstungsteil kann sein Aussehen auf eine andere Rüstung übertragen. Somit kann man die versprochene Freiheit nicht immer ausleben. Und so bleibt häufig ein hart erfarmtes Rüstungsteil mit starken Sets immer noch optisch hinter den Wünschen der Spieler zurück.

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Hier wünschen sich die Spieler ganz einfach: lasst uns das Aussehen aller bisher von uns gesammelten Rüstungsteile als Ornament nutzen und sie auf andere Ausrüstung projizieren. Das würde dem gleichkommen, was sich viele von Anfang an darunter vorgestellt haben.

Übrigens: Auch die cool aussehende Sonnenwende-Rüstung, die es als Armor 2.0 bislang nur mit schlechten Stats gibt, wünschen sich die Hüter in diesem Zuge als universelles Ornament: Wann lohnt sich die Sonnenwende-Rüstung endlich wieder? Das sagt Bungie.

Keine elementare Affinitität

Auch bei der Funktionalität fielen die angekündigten Freiheiten letztendlich nicht so großzügig aus, wie zunächst von manch einem Hüter erhofft. Denn mit Armor 2.0 erhielten die Rüstungsteile eine sogenannte elementare Affinität, wodurch die Individualisierungssmöglichkeiten in Form von Rüstungs-Mods beschränkt wurden.

Denn nicht alle Mods lassen sich in jedes Rüstungsteil oder jeden Slot ohne weiteres einsetzten. Alle Rüstungsteile sind einem der drei Elemente (Arkus, Leere, Solar) zugeordnet und diese Zugehörigkeit bestimmt letztendlich, was für Mods man überhaupt in die entsprechende Rüstung einsetzen kann. Und das hat wiederum entscheidenden Einfluss auf das Gameplay.

Ja, es gibt auch universelle Mods. Doch viele sind von dem Element abhängig. So finden sich beispielsweise Unterstützungs-Mods für Schrotflinten nur auf Arkus-Rüstungsteilen. Rüstungsteile mir Solar- oder Leere-Affinität wären für Schrotflinten-Spieler in diesem Fall also eher uninteressant.

Aufgrund von RNG ist es alles andere als selbstverständlich, das entsprechende Rüstungsteil auch mit dem passenden Element zu erhalten. Gerade bei den seltenen Exotics kommt dieses Problem spürbar zum tragen.

So werden also bei Armor 2.0 noch künstliche Einschränkungen geschaffen, was der versprochenen kompromisslosen Freiheit entgegen steht. Dadurch wird die Build-Vielfalt eher eingeschränkt als vergrößert. Auch der Zufalls-Faktor spielt dabei eine gewichtigere Rolle.

Deshalb wünschen sich viele Spieler bereits seit langem eine Abschaffung der elementaren Affinität bei Rüstungsteilen und -Mods oder eine Möglichkeit, auf die Deaktivierung hinzuarbeiten. So lautet ein beliebter Vorschlag, die elementare Affinität solle aufgehoben werden, wenn man ein legendäres oder exotisches Rüstungsteil komplett zu einem Meisterwerk aufwertet.

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Keine saisonalen Mod-Slots

Ein weiteres Problem bei Armor 2.0 stellen die sogenannten saisonalen Mod-Slots dar. Rüstungen, die thematisch an eine bestimmte Saison gebunden sind, haben einen solchen Mod-Slot.

Das Problem dabei: In diese saisonalen Slots können keine saisonalen Mods aus anderen Seasons eingesetzt werden. Ein saisonales Rüstungsteil aus Season 8 wird also nicht mit einer saisonalen Mod aus Season 9 funktionieren. Ihr könnt also beispielsweise eine Rüstung aus der Vex-Offensive oder aus dem neuesten Raid also nicht in Verbindung mit den Obelisken-Mods aus der Saison der Dämmerung nutzen.

Will man von diesen neuen Mods jedoch profitieren, wird man also im Prinzip dazu gezwungen, jede Saison die aktuelle saisonale Rüstung zu farmen und diese auch zu verwenden, wenn man gute Stats haben und gleichzitig die neuesten Mods verwenden möchte. Auch das steht nicht gerade in Einklang mit den versprochenen großen Freiheiten, die mit Armor 2.0 ins Spiel kommen sollten.

Hier wünschen sich die Spieler, dass die neuen saisonalen Mods mit jeder bisherigen Rüstung verwendet werden können, also universell werden. Kaum einer wird Saison für Saison ihre hart erarbeiteten und oft teuer aufgewerteten Rüstungs-Sets mit guten Stats zurücklassen wollen.

Was haltet ihr bisher von Armor 2.0? Wo hat das neue System eurer Meinung nach die größten Schwächen? Würden diese 3 Verbesserungsvorschläge das System für euch annehmbar gestalten?

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Source: Destiny 2 PC

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