Macht beim Grafikkarten-Kauf nicht den gleichen Fehler wie ich

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Titelbild Grafikkarte kaufen fehler Benedikt 3

MeinMMO-Autor Benedikt Schlotmann hatte sich eine Grafikkarte gekauft. Doch mittlerweile ärgert er sich, sich nicht gleich eine schnellere Grafikkarte gekauft zu haben.

Vor ein paar Jahren wollte ich meinen PC mal wieder aufrüsten und hatte mir dazu eine neue Grafikkarte gekauft.

Damals zahlte ich für meine Radeon RX 570 mit 8 GB Videospeicher noch sagenhafte 139 Euro. Ein Preis, von dem viele User in der heutigen Zeit nur träumen können. Derzeit werden Grafikkarten für tausende Euros auf eBay verkauft. Mittlerweile muss man sogar für die Polaris-Grafikkarte rund 300-Euro bei eBay für das 8-GB-Modell zahlen (via eBay.de).

Im Nachhinein ärgere ich mich jedoch, damals nicht mehr Geld für eine schnellere Grafikkarte investiert zu haben.

Vor allem mit Blick auf die aktuellen Grafikkartenpreise wurmt es mich, dass ich mich damals nicht gleich für die RX 5700 XT entschieden hatte, die es zum Zeitpunkt meiner Investition ebenfalls im Handel gab. Und dafür gibt es mehrere Gründe, die ich euch in diesem Artikel nennen möchte.

Ich hab eine RX 570 gekauft – hätte ich lieber in eine RX 5700 XT investiert

Darum hätte ich lieber zur RX 5700 XT greifen sollen: Die Radeon RX 5700 XT galt die letzten Jahre lange als eine der besten Karten im Mittelklasse- und WQHD-Bereich. So hatten etwa unsere Kollegen von der GameStar in ihrer Grafikkarten-Beratung die RX 5700 XT lange als beste Alternative für Gamer aufgelistet (via GameStar.de). Mittlerweile hat die neue RX 6000er Serie die 5700 XT aus der Kaufberatung abgelöst.

Denn vor allem bei sehr neuen Titeln wie bei Assassins Creed oder auch bei Anno 1800 merke ich mittlerweile spürbar, dass meine derzeitige RX 570 nicht immer ganz mit kommt. In Apex Legends oder auch in Overwatch bekomme ich zwar noch rund 100 FPS, in vielen anderen Spielen bin ich mittlerweile davon entfernt.

Vor allem in einer Zeit, in der immer wieder neue Top-Titel erscheinen, die die Hardware auch entsprechend fordern, es aber keine Grafikkarten zu halbwegs angemessenen Preisen gibt, ärgere ich mich darüber, dass ich mich damals „nur“ für eine Radeon RX 570 entschieden hatte. Insbesondere auch deswegen, weil laut Nvidia die Grafikkarten auch in Zukunft teuer bleiben sollen.

Was kostete die RX 5700 XT? Die Radeon RX 5700 XT kam für 419 Euro in den Handel und lag entweder knapp über oder unter der unverbindlichen Preisempfehlung. Interessant ist ebenfalls, dass der Preis der RX 5700 XT immer stabil bei rund 400 Euro lag und kaum Ausreißer nach oben oder unten hatte.

Mittlerweile liegen die Preise für eine gebrauchte RX 5700 XT irgendwo zwischen 700 und 800 Euro und für neue Karten zahlt man noch mehr und damit leicht über der RX 6700 XT. Das liegt aber auch daran, weil sich die alte Serie für Mining besser eignet als die neuen Modelle.

Fest steht zumindest, dass ich vermutlich keine RX 5700 XT mehr kaufen werde, denn mittlerweile hat AMD seine 6000er Serie veröffentlicht. Und hier gibt es für mich mittlerweile interessante Alternativen.

Die aktuellen Preise halten mich (noch) von einem Grafikkartenkauf ab

Welche Grafikkarte würde ich jetzt kaufen? Sollte ich doch noch in den kommenden Monaten eine neue Grafikkarte kaufen, dann gibt es für mich aktuell zwei sinnvolle Alternativen: Entweder die RX 6600 XT oder die RX 6700 XT.

Die 6600 XT spricht mich als Full-HD-Gamer am meisten an und ich hätte auch kein Problem damit, auf Raytracing-Performance zu verzichten. Hinzu kommt, dass die Grafikkarte aktuell tatsächlich auch einigermaßen verfügbar ist.

Mit der RX 6700 XT wäre ich für die nächsten Jahre ausgesorgt und hätte durchaus auch Reserven für Raytracing und andere Spielereien. Hier schreckt mich jedoch derzeit vor allem der Preis ab, denn ich bin (noch) nicht bereit 800 oder 900 Euro für eine Grafikkarte zu bezahlen.

Hätte ich die Zeit gehabt oder wäre ich zur gamescom im Rheinland gewesen, wäre ich am Ende sogar für eine RTX 3060 nach Köln gefahren.

Das ist meine Empfehlung: Solltet ihr also die Chance haben, eine Grafikkarte zu einem fairen Preis zu bekommen, dann spart nicht die paar Euro, sondern kauft lieber etwas mehr Leistung als ein Jahr später wieder aufrüsten zu müssen. Denn kurzfristig spart man zwar Geld, früher oder später kommt man aber nicht drumherum und muss sich neue Hardware kaufen.

Grundsätzlich hängt die Kaufentscheidung jedoch immer von mehreren Dingen ab. Erstens kommt es darauf an, wie groß mein Budget für den Grafikkartenkauf überhaupt ist und zweitens es spielt eine Rolle, wofür ich die Grafikkarte überhaupt brauche:

  • In welcher Auflösung spiele ich?
  • Wie schnell soll die Bildwiederholungsrate sein und bietet mein Bildschirm?
  • Welche Spiele zocke ich?

Weitere Tipps, Tricks und was ihr beim Kauf einer Grafikkarte beachten solltet, findet ihr im Plus-Guide der GameStar (via Gamestar.de). Bei Plus handelt es sich um das kostenpflichtige Premium-Angebot der GameStar.

Was denkt ihr? Hattet ihr Glück und habt euch rechtzeitig eine flotte Grafikkarte gekauft oder seid sogar zu halbwegs fairen Preisen an eine neue Grafikkarte gekommen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Aktuell solltet ihr bestimmte Grafikkarten nicht kaufen. Auch die RX 5700 XT gehört zu den Grafikkarten, die ihr aktuell nicht mehr kaufen solltet, außer ihr bekommt sie zu einem richtig guten Angebot:

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Source: Destiny 2 PC

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